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Verkehrssituation vor der KiTa Breckenheim

Ortstermin im September 2017 führte zu konstruktiver Diskussion

Der Elternbeirat der städtischen KiTa Breckenheim regte im vergangenen Jahr an, die Verkehrssituation vor der KiTa prüfen zu lassen, ein entsprechender Antrag wurde von der SPD und CDU hierzu gemeinsam eingebracht.

Hauptkritikpunkt ist die Engstelle vor dem KiTa-Eingangstor, wo sich ständig Bringer und Abholer mit Kindern aufhalten. Die Mittelinsel, die an dieser Stelle die Überquerung der Straße erleichtern soll, sorgt jedoch für eine Gefahrenstelle auf dem ebenerdigen Gehweg. Dieser ist hier nur 1,30 Meter schmal. Die Fahrzeuge und halbstündlich der Linienbus werden an dieser Stelle zum Umfahren der Mittelinsel sehr nah an den Gehweg heran gedrängt – besonders für die Kinder und Passanten, die sich hier begegnen und aufhalten, entsteht hier eine Gefahrenstelle. Eine Verkehrszählung in diesem Bereich hat für die Installation eines Zebrastreifens nicht genügend Fahrzeuge ergeben.
Zum Ortstermin am 21.09.2017 waren alle Beteiligten Institutionen geladen: das Tiefbauamt (zuständig für Straße und Gehweg), ein Mitarbeiter des Amts für Soziale Arbeit (zuständig für das KiTa-Gelände), der Ortsbeirat und die Ortverwaltung, die KiTa-Leitung und der Elternbeirat.

Dabei wurden mit allen Beteiligten unterschiedliche Möglichkeiten, die zur Verbesserung der Situation beitragen könnten, konstruktiv erörtert. Jeder hat sich mit den Argumenten der anderen Seite ernsthaft auseinandergesetzt.

Der „Ferrari“ unter den Lösungen mit einem größtmöglichen Gewinn an Sicherheit aus Sicht des Elternbeirats der KiTa wäre ein Zebrastreifen anstelle der Mittelinsel, verbunden mit einer Verbreiterung des Gehwegs, Hochbordsteinkante und Poller auf dem Gehweg. Solch eine Lösung liegt jedoch aufgrund der Finanzierung in weiter Ferne.
Die bis dahin amtierende Vorsitzende des Elternbeirats der KiTa, Gudrun Vinke hat ihren Nachfolgern aufgetragen, die erörterten Maßnahmen im neuen Elternbeirat aufzunehmen. Die SPD-Mitglieder des Ortsbeirats und sicherlich auch die anderen Fraktionen werden den Elternbeirat unterstützen, dass hier in Kürze und auch langfristig eine Verbesserung der Verkehrssicherheit herbeigeführt werden kann.

Wir möchten an dieser Stelle jedoch eindringlich an die Bringer und Abholer appellieren, die ausgewiesenen Parkplätze in der Klingenbachstraße und Lärchenstraße zu nutzen und im Interesse der Sicherheit aller nicht mehr auf der Kreuzung, auf dem Gehweg und kreuz und quer zu parken. Die Wege von genehmigten Parkplätzen zur KiTa sind hier nicht zu lang und absolut zumutbar.

Gudrun Vinke